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Ist Tesla ein Spionagefahrzeug?

Ist Tesla ein Spionagefahrzeug?

Für die Anforderungen von Tesla Modell 3 haben Experten eine spezielle Sicherheitssoftware entwickelt, die Auto für ganz andere Zwecke verwenden kann.
Ein Fahrzeug, das in Echtzeit die Gesichter von Passanten und die Nummernschilder anderer Autos erkennt und alle Informationen speichert.
Klingt nach einer beängstigenden Vision für die Zukunft?
Eine Software, auf die verschiedene Kameras der Modelle S, 3 und X von Tesla zugreifen können und die andere verwenden können.
Der Vorgang ist relativ einfach.
Es verbindet einfach Ihren Computer über ein USB-Kabel mit dem Modell von Tesla und schon kann es losgehen.
Wenn Sie dann herumfahren, werden andere Verkehrsteilnehmer, die Sie treffen, automatisch im System erfasst. In einer Software-Suchmaske kann beispielsweise ein Modell oder ein Hersteller nach Fahrzeugen suchen, die von Kameras erfasst wurden.
Sogar diejenigen, die ein bisschen paranoid sind oder ein Gefühl der Verfolgung haben, sollten die neuen Möglichkeiten genießen. Weil die Software den Fahrer automatisch benachrichtigt, wenn in den letzten Tagen ungewöhnlich häufig ein anderes Auto befolgt wurde, einschließlich einer Karte mit dem entsprechenden Standort.
Wie Wired.com berichtet, konzentriert sich die Software nicht nur auf die Überwachung. Er dachte mehr über irgendeine Art von Gegenspionage nach, zum Beispiel, wenn ein Journalist auf eine geheime Quelle stößt und diese Begegnung nicht ausspioniert werden sollte.
Das gleiche Prinzip gilt, wenn ein Auto geparkt ist und eine Person herumläuft. Wenn das Gesicht mehrmals erkannt wird, erhält der Benutzer eine Benachrichtigung auf dem Smartphone: „Die Frontkamera hat die unbekannte Person # 38 ein drittes Mal erkannt. Gib ihr einen Spitznamen.“
Die Software ist sich der Gefahr bewusst, die von einem solchen System ausgehen kann. Er stellt jedoch fest, dass ohnehin eine neue Ära der allgegenwärtigen selbstfahrenden Erfassung von Kameradaten erwartet wird. Und vieles davon könnte zusammengestellt und in zentralen Datenbanken gespeichert werden, also ist es eine Warnung.
Wie der auf digitales Recht spezialisierte Rechtsanwalt Martin Steiger auf Abruf erklärt, ist die Videoüberwachung des öffentlichen Raums – wie in diesem Fall – in der Schweiz aus Gründen der privaten Sicherheit grundsätzlich nicht gestattet. Es war den Betroffenen auch nicht klar, dass sie mit einem Auto erschossen werden würden. Und die oben beschriebene Gesichtserkennung, die er mit oder ohne Tesla-Kamera besitzt, ist in der Schweiz grundsätzlich nicht erlaubt.

Quelle : 20 Minuten, Wired.com

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